Radikalfänger aus der Natur

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Antioxidantien (I)

Radikalfänger aus der Natur

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Antioxidantien (I)

Die Wissenschaft rät seit einigen Jahren vom wahllosen Schlucken synthetischer Vitaminpräparate ab, so dass man auf natürliche Lebensmittel und Extrakte zurückgreifen sollte. Dabei gilt es die Kraft der Natur für die eigene Gesundheit zu nutzen ...


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Hektik, Stress und Zeitmangel bestimmen heute nur allzu gerne unseren Tagesablauf. Dabei bleibt oft eine ausgewogene Ernährung auf der Strecke. Die Folge: Der Organismus leidet unter dem Mangel an ausreichenden Nähr- und Aufbaustoffen und das Funktionieren der körpereigenen Schutzsysteme ist nicht mehr gewährleistet. So genannte „freie Radikale“ können sich dadurch breit machen und das Immunsystem schwächen. Jeder kennt das: Man schneidet einen Apfel auf und die Schnittflächen werden nach einigen Minuten braun. Woher kommt das? Das Obst ist mit Sauerstoff in Berührung gekommen und oxidiert. Wenn man den Apfel jetzt so liegen und der Luft weiterhin ausgesetzt lässt, verdirbt er. Dies ist die Reaktion der so genannten „freien Radikalen“. Es handelt sich dabei um sehr instabile Verbindungen, die richtig aggressiv auf ihre Umwelt reagieren und diese ebenfalls instabil machen. Dieses Verhalten kann zu Veränderungen unserer Körperzellen und zur Entstehung von ernsten Krankheiten führen.

Freie Radikale bedeuten also eine Gefahr für den Körper. Nun hat die Natur aber einen ausgeklügelten Schutzmechanismus hierfür erfunden, um diese Zellschädlinge abzuwehren: Es handelt sich hierbei um körpereigene Enzyme und Antioxidantien, die sich in ihrer Wirkung ergänzen. Diese Funktion lässt allerdings mit zunehmendem Alter nach, so dass der Mensch selbst etwas dazu tun muss – und zwar über die Nahrungszufuhr. Denn genau wie das Vitamin C im Zitronensaft über angeschnittene Äpfel geträufelt eine braune Verfärbung der Früchte verhindern kann, so kann das gleiche Vitamin auch in unserem Körper eine Schutzwirkung gegen freie Radikale ausüben.

Exkurs Antioxidantien

Antioxidantien sind Substanzen, die zum Teil vom Körper selbst gebildet werden, andererseits aber auch über die tägliche Nahrung aufgenommen werden müssen. Ihre Wirkung beruht auf der Fähigkeit, die durch Sauerstoff hervorgerufenen chemischen Reaktionen zu stoppen. So binden sie freie Radikale und können sie unschädlich machen. Unsere Körperzellen verfügen über zahlreiche Arten von Antioxidantien wie sekundäre Pflanzenstoffe (u. a. Polyphenole), Vitamin C, E, Flavonoide, Selen, Zink, Mangan, Kupfer, Schwefelverbindungen (L-Gluthation, L‑Cystein), Coenzym Q 10 sowie diverse Enzyme. Aber auch unsere Nahrungsmittel enthalten wertvolle Antioxidantien. Hier stehen Obst und Gemüse an oberster Stelle.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Kontakte auf http://nordic.aktive-gelenke.de.

Artikel eingestellt am: Freitag, 24. August 2007

Author: Sindy Zimmermann

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