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Symptome der Arthrose
Von der Arthrose können grundsätzlich alle Gelenke des Körpers betroffen sein. Am häufigsten allerdings tritt sie in den unteren Körperbereichen, wie den Knien auf, die durch das Körpergewicht starken Belastungen ausgesetzt sind.
Die Folge der „Abnutzung": Schmerzen bei Belastung und Bewegung, die im fortgeschrittenen Stadium auch im Ruhezustand zu verspüren sind. Gleichzeitig nimmt die Gelenkbeweglichkeit ab. Typisch ist der „Anlaufschmerz": Vor allem morgens und nach längeren Ruhepausen sind die ersten Schritte sehr schmerzhaft. Das Kniegelenk scheint eingerostet und funktioniert erst wieder nach einer gewissen Zeit in gewohnter Form. Allerdings stellen sich schnell Ermüdungserscheinungen sowie Knack- und Reibegeräusche im Gelenk ein, die durch die aufgeraute Knorpeloberfläche entstehen. Witterungsbedingte Bewegungs- und Belastungsschmerzen, eine fortschreitende Einschränkung der Beweglichkeit, Gelenkverformungen und -entzündungen sind weitere Symptome, denen Arthrose-Patienten ausgesetzt sein können.
Die „typischen" Beschwerdebilder:
- Knirschen, Knacken und Ziehen im Gelenk
- Belastungsschmerz
- Schwierigkeiten beim Treppensteigen, vor allem abwärts
- Anlaufschmerzen - besonders morgens nach dem Aufstehen
- Witterungsbedingte Beschwerden
- Gelenkerguss und Schwellung bei akuter Entzündung
- Ruhe- und Nachtschmerz
Anamnese
Die Anamnese spielt zur Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Arthrose eine wichtige Rolle. Der Arzt sollte sich die Beschwerden des Betroffenen oder Faktoren, wie berufliche oder sportliche Belastungen, Besonderheiten in der Vorgeschichte (Operationen, Frakturen etc.) beschreiben lassen. Die Anamnese ist ein sehr wichtiges Instrument zur Beurteilung der Symptome, um gezielt diagnostische Instrumente einsetzen zu können.
Dazu zählen:
- Körperliche Untersuchung
Der Arzt prüft das Aussehen und die Funktion der Gelenke und testet auf Beweglichkeit, Krankheitsanzeichen und den Grad der Funktionseinschränkung.
- Diagnostik mit Bild gebenden Verfahren
Knochen stellen sich im Röntgenbild sehr gut dar, während Muskeln, Bänder und Knorpelgewebe schlecht abzugrenzen sind. Der Arzt achtet auf den Abstand der Knochenanteile des Gelenks und auf Veränderungen der Gelenkstellung. Ausschlaggebend sind auch Knochenanbauten oder –unregelmäßigkeiten. Sie geben Hinweise auf die Ursache und den Schweregrad der Arthrose.
- Computertomographie
Die Computertomographie (CT) ist eine schichtweise Untersuchung des Körpers mit Röntgenstrahlen. Die CT liefert genauere Informationen als das Röntgenbild und wird daher bei spezielleren Fragestellungen verwendet.
- Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspin-Untersuchung)
Die MRT liefert ebenfalls Schnittbilder aus dem Körper, kommt jedoch ohne Röntgenstrahlen aus. Mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen werden bei dieser Untersuchungsmethode die Gewebe auf Grund ihres unterschiedlichen Wassergehalts dargestellt. Bei diesem teuren Verfahren können die den Knochen umgebende Strukturen besonders gut begutachtet werden. CT und MRT können sich je nach Anwendung ersetzen oder ergänzen.
- Gelenköffnende Untersuchungen
Gelenköffnende Untersuchungen bergen immer auch das Risiko einer Infektion des Gelenks.
- Punktion
Bei der Punktion handelt es sich zwar nicht um einen gelenköffnenden Eingriff, es wird jedoch das Innere des Gelenks von außen durch die Haut und das umliegende Gewebe mit einer Spritze erreicht, um Gelenkflüssigkeit zu entnehmen. Diese wird auf Krankheitszeichen untersucht, so dass man zwischen einer akuten Gelenkentzündung (Arthritis) und einer verschleißbedingten Gelenkerkrankung (Arthrose) oder anderen Beschwerdeursachen unterscheiden kann.
- Arthroskopie
Als Arthroskopie (Gelenkspiegelung) wird eine minimal-invasive Untersuchung eines Gelenks mit Hilfe des Endoskops bezeichnet.
mit Material von www.arthrose-experte.de
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