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Arthrose

Bewegung nützt und Bewegung schützt (5)

Bewegung nützt und Bewegung schützt (5)

Arthrose

Gegen die heimliche Volkskrankheit „Gelenkverschleiß“, von der vor allen Dingen ältere Menschen betroffen sind, kann man insbesondere langfristig durch bewusstes Verhalten im Alltag mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung sowie der Vermeidung von Übergewicht und Fehlbelastung erfolgreich vorbeugen. Erfahren Sie in einem mehrteiligen Artikel auf unserem Portal Näheres dazu ...


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Was bei Arthrose hilft
Arthrose ist bislang noch nicht heilbar, aber durch konsequente Behandlung und Strategien sowie Anpassungen in der Lebensführung können die Symptome entscheidend reduziert und der Verlauf der Erkrankung verlangsamt oder eventuell sogar gestoppt werden. Wir stellen Ihnen die Bausteine einer kompletten Therapie vor.
 
Begleitende Maßnahmen
Die nicht-medikamentöse Behandlung der Arthrose ist sowohl die erste Stufe der Arthrosebehandlung als auch eine Begleitbehandlung über alle Stadien hinweg. Es gibt ein weites Spektrum verschiedenster Anwendungen. Über Physiotherapie hin zu speziellen Schulungsprogramm und orthopädietechnische Versorgungen.
 
Krankengymnastik
Alle Methoden der Krankengymnastik, die bei Arthrose in Betracht kommen, dienen der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen sowie Funktionsstörungen. Des Weiteren stehen dem Patienten verschiedene physikalische Therapieformen zur Verfügung. Unerlässlich sind nützliche Tipps und gezielte Anleitung zu sinnvollen Veränderungen der eigenen Verhaltensweisen im täglichen Leben - und damit zur Selbstbehandlung (tägliche Gymnastik, korrekte Anwendung von Kälte oder Wärme).
 
Physiotherapie verbessert beziehungsweise korrigiert zudem Fehlstellungen des Gelenks und Situationen mit ungünstiger Belastung (längeres Stehen oder Knien). Das sind Faktoren, die zur Entwicklung einer Arthrose beitragen können. Patienten können sich so eine gesündere Körperhaltung aneignen und lernen, wie man die Gelenke schonen kann. So erreichen Arthrose-Betroffene häufig auch eine Besserung von Schmerzen, Steifigkeit und anderen Symptomen.
 
Mit Massagen, Bädern und Krankengymnastik kann man die Gelenke entlasten. Durch eine Stärkung der gelenkumgebenden Muskulatur wird das betroffene Gelenk entlastet, und die Bewegungsfähigkeit bleibt erhalten.
 
Beispiele für krankengymnastische Anwendungen bei Arthrose sind:

  • Krafttraining (gelenkführende Muskeln)
  • Mobilisation versteifter Gelenke und Kontrakturprophylaxe
  • Belastungstraining (dosiert)
  • Ergotherapie (Hilfe zur Bewältigung von Aktivitäten des täglichen Lebens)
  • Hilfsmittelgebrauch
  • Koordinations- und Gleichgewichtstraining
  • Nordic Walking

Im Rahmen der physikalischen Therapie bedient man sich hauptsächlich der Wärme- und Kälteanwendungen, jeweils in Abhängigkeit vom aktuellen Zustand der Arthrose. Bei akuten Schmerzen hilft Kälte (so genannte Kryotherapie) wie beispielsweise Eispackungen. Wärme wird am nicht akut schmerzen Gelenk als wohltuend empfunden, zum Beispiel in Form von Fangopackungen, Moorbädern oder feuchten Wickeln.
 
Beispiele für Physikalische Therapie bei Arthrose:

  • Wärme-/Kälteanwendungen (je nach Krankheitsphase)
  • Ultraschall
  • Elektrotherapie
  • Akupunktur
  • Massagen
  • Hydro-, Balneotherapie
  • Intermittierende Extension / Stretching

Artikel eingestellt am: Montag, 28. Juli 2008

Author: Sindy Zimmermann

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