Sie umschließt das saftige rote Fruchtfleisch, das ein überwältigendes Aroma verströmt. In den Fruchthöhlen befinden sich die Samen, die man essen kann. Meistens aber wird Saft aus der Samenschale gemacht. Die Frucht hat ihren Ursprung in Persien und Afghanistan. Sowohl bei den alten Ägyptern wie auch den Juden galt der Granatapfel als Symbol der Fruchtbarkeit. Im orientalischen Raum hingegen stand er für Reichtum und Überfluss und die Römer schätzten ihn als „Punischen Apfel“. Seinen Namen verdankt er den vielen Samen (granatus = körnig, samenreich). Die spanische Stadt und Provinz Granada ist nach ihm benannt. Auch das Herrschaftssymbol, das Zepter, dürfte auf den Granatapfel zurückzuführen sein.
Der Saft von Granatäpfeln enthält drei Mal mehr Antioxidantien als Rotwein und grüner Tee. Dabei handelt es sich um reichliche Mengen von Polyphenolen, Tanninen und Anthocyaninen. Auf Grund dieser hohen Ansammlung von Radikalfängern haben die Granatäpfel einen sehr hohen ORAC-Wert: Er liegt bei 3.307. Außerdem ist der Granatapfel eine gute Quelle für die Vitamine A, C und E. Der Exot enthält auch reichlich Kalium und die Mineralstoffe Kalzium und Eisen.
