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Fette sind zweifelsohne mit 9,3 kcal je g die Energiehaltigsten unter den Hauptnährstoffen und das ist auch der Grund, warum sich das Fett an unseren Hüften oder dem Bauch wieder findet und nicht Kohlenhydrate oder Proteine. Auch beim Sport spielen sie eine große Rolle für die Energiebereitstellung. Dennoch sind sie in der Rangfolge ihrer Bedeutung hinter den Kohlenhydraten einzuordnen. Was viele Figurbewussten traurig stimmen wird, in erster Linie greift der Körper immer zuerst auf die Kohlenhydratspeicher der Muskulatur zurück bevor Fett verbrannt wird. Allerdings benötigt eben unser Körper diese Fettreserven, wenn die Kohlenhydrate wirklich einmal knapp werden. Das heißt je länger man „sportelt“, desto mehr wird auch anteilig Fett für die Energiegewinnung herangezogen, um wertvolle Zuckerreserven zu schonen. Allerdings gibt es Möglichkeiten, den Fettabbau beim Sport noch zu steigern. Wer viel Sport treibt, der verbrennt auch früher mehr Fett, will heißen Trainierte verbrennen bereits in den ersten Minuten % Fett im Vergleich zu Untrainierten. Damit schützt sich der Körper besser vor einer Kohlenhydratverarmung, die letztlich mit einem Leistungseinbruch einhergeht.
Mit steigender Intensität wird auch anteilig weniger Fett verbrannt, da bei hohen Intensitäten nicht mehr genügend Sauerstoff zur Verfügung steht, um die ausschließlich aerobe Energiegewinnungskasskade der Fette noch aufrecht zu erhalten. Dennoch schneiden auch hier wieder Ausdauersportler besser ab, ein gut trainierter nutzt auch noch bei hohen Intensitäten deutlich mehr Fett als Kauschpotatos. Um in den Genuss der Vorteile trainierter Sportler (im Bezug auf die Fettverbrennung) zu gelangen, bedarf es allerdings dem richtigen Training. Meist begeht der Abnehmwillige folgenden Fehler: Hauptsache richtig kaputt, dann schmelzen auch die Pfunde. Sicherlich, je mehr ausgepowert man ist, desto höher ist auch der Energieverbrauch und damit der eventuelle Gewichtsverlust. Aber durch solch intensive Trainingseinheiten wird eben nicht unsere Fettverbrennungsmaschinerie auf Vordermann gebracht, sondern lediglich Energie herausgeschleudert. Kurzfristig gedacht sicherlich gut, aber langfristig nicht förderlich und zielführend. Denn den beschriebenen erhöhten Fettverbrauch bereits zu Beginn einer Belastung, den Ausdauertrainierte besitzen und zudem den höheren Fettverbrauch bei intensiveren Belastungen, kommt nur zu Stande, wenn ich auch meinen Fettstoffwechsel trainiere. Und dies erreiche ich nur durch ruhige, leicht bis mäßig intensive Belastungen. Bremse ich mich also bewusst etwas, komme ich in den vollen Genuss der positiven und vor allem figurfreundlichen Effekte von Sport. Ich nutze schon zu Beginn der Belastung mehr Fett und verbrenne über die gesamte Belastungsdauer anteilig mehr Fett. Zudem ist mein Körper auch in Ruhe in der Lage, effektiver Fett abzubauen.
Also, wer abnehmen will, sollte es ruhig und dafür etwas länger angehen.
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