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Healthy Short-Cuts

Wöchentlich aktuelle Neuigkeiten aus dem Bereich Gesundheit und Fitness (Teil 14)

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Healthy Short-Cuts

Nächtliches Kunstlicht fördert Brustkrebs
Gravierende Verletzungen im Radsport selten
Ausgaben für Kinder 2003: 550 Euro monatlich


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Nächtliches Kunstlicht fördert Brustkrebs 

Nach einer US-Studie (Stony Brook Universität New York) ist die Störung des Melatonin Stoffwechsels der entscheidende Faktor. Das heißt auch, dass Schichtarbeiter keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt sind, so lange diese auf ausreichende „Phasen der Dunkelheit“ achten.

Dopingkontrollen sind zulässig

Dopingkontrollen sind zulässig, soweit sie für den sportlichen Wettbewerb erforderlich sind. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg klargestellt. Allerdings kann auch der Sport dem Wettbewerbsrecht unterliegen, so dass es durch die Kontrollen zu keiner Verzerrung kommen darf. Zumindest Profisportler können sich daher bei der EU-Kommission beschweren und auch Klagen. Konkret wies der EuGH zwei Schwimmer ab, die 1999 positiv auf Nandrolon getestet und für zwei Jahre gesperrt worden waren. 

Gravierende Verletzungen im Radsport selten

Stürze im Berufsradsport sind häufig, doch meist gehen sie glimpflich ab, wie eine aktuelle Studie zeigt. Dabei zeigte sich, dass ein Berufsradfahrer bei durchschnittlich 31 100 gefahrenen Kilometern pro Jahr nur alle 36 900 Kilometer so schwer stürzt, dass schlimmere Verletzungen als Schürfwunden die Folge sind. Den Angaben zufolge ereignen sich im Profi-Radsport 15 Prozent aller Stürze während des Trainings, davon drei Viertel bei Kollisionen mit Autos. Im Wettkampf dagegen sind Massenstürze die Hauptursache für Verletzungen. Zu hohe Geschwindigkeiten und Fahrfehler folgen mit Abstand als weitere Ursachen. Die häufigste Verletzung im Straßenradsport, so ein weiteres Ergebnis der Studie, ist die Schlüsselbeinfraktur (13 Prozent), gefolgt von Rippenbrüchen (acht Prozent). Auch Kopfverletzungen sind häufig, trotzdem fahren viele Berufsradler im Training ohne Helm. Im Rennen gibt es seit Mai 2003 eine Helmpflicht.

39.900 Tonnen Pflaumen und Zwetschen im Jahr 2005 geerntet

Die Pflaumenernte in Deutschland hat begonnen. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 39 900 Tonnen Pflaumen und Zwetschgen geerntet. Damit lag die Ernte 2005  13% unter dem Durchschnitt der davor liegenden zehn Jahre (45 800 Tonnen). Alle pflaumenartigen Früchte – also einschließlich Mirabellen und Renekloden – erbrachten 2005 eine Ernte von 44 500 Tonnen, das waren 91% der Ernte des zehnjährigen Durchschnitts von 49 000 Tonnen. Die Rekordernte im Jahr 2004 hatte dagegen 83 500 Tonnen betragen.

Gut 68% der Pflaumen und Zwetschgen sowie Mirabellen und Renekloden (30 400 Tonnen) wurden 2005 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz geerntet, wobei Baden-Württemberg mit 19 400 Tonnen (44% der deutschen Ernte) die Spitzenstellung einnahm.

Pflaumen, Zwetschgen sowie anderes Steinobst hatten Ende April 2005 teilweise erheblich unter Spätfrösten sowie regional unter Schädlingsbefall gelitten. Doch auch im Jahr 2006 sind die Witterungsverhältnisse regional vor allem wegen der Trockenheit im Juli nicht optimal.

Ausgaben für Kinder 2003: 550 Euro monatlich

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die Ausgaben für ein Kind in Deutschland zwischen 1998 und 2003 um 10,7% gestiegen. Damit gaben Eltern mit einem Kind im Jahr 2003 durchschnittlich 549 Euro im Monat für ihren Nachwuchs aus gegenüber 496 Euro im Jahr 1998.

Bei einem Haushaltsnettoeinkommen von bis zu 1 717 Euro im Monat wendeten die Haushalte von Paaren mit einem Kind durchschnittlich 325 Euro im Monat für ihren Nachwuchs auf. Demgegenüber gaben Haushalte von Paaren mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von mehr als 5 427 Euro das 2,7-fache (862 Euro) für ihr Kind aus.

Die Pro-Kopf-Ausgaben je Kind sinken mit wachsender Kinderzahl im Haushalt, weil eine gewisse Grundausstattung häufig nur für das erste Kind angeschafft werden muss und dann auf die Geschwisterkinder „vererbt“ wird. Mit steigendem Lebensalter der Kinder wächst dagegen die Höhe der für sie aufgewendeten Konsumausgaben. Das liegt unter anderem am höheren Verbrauch an Nahrungsmitteln und anspruchsvolleren Bekleidungswünschen.

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Artikel eingestellt am: Donnerstag, 01. Februar 2007

Author: Sindy Zimmermann

Meinungen / Bewertungen: 11

 

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