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Wöchentlich aktuelle Neuigkeiten aus dem Bereich Gesundheit und Fitness (Teil 15)

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Healthy Short-Cuts

Meeresfrüchte sind gefährlich
Schwangere dürfen Fitness-Studio-Vertrag kündigen
Auch ab 40 reduziert Sport das Risiko für koronare Erkrankungen erheblich


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Meeresfrüchte sind gefährlich

Beim Essen von Muscheln und Meeresfrüchten ist Vorsicht angebracht. Die Köstlichkeiten aus dem Meer können Hepatitis A-Viren übertragen und dadurch die so genannte Reisegelbsucht auslösen. Bislang war man davon ausgegangen, dass man sich nur durch rohe und unzureichend gekochte Muscheln anstecken kann. Untersuchungen des italienischen Gesundheitsinstitutes in Rom haben nun aber gezeigt, dass bei den gängigsten Zubereitungsarten von Muscheln die Hepatitis A-Viren nicht abgetötet werden.

Um die Erreger zu töten, muss man unbedingt das Muskelfleisch der Muscheln pur in den stark erhitzten Sud geben und es mindestens noch acht Minuten mitkochen lassen. Am besten ist es aber, wenn sich die Liebhaber von Meeresfrüchten gegen Hepatitis A impfen lassen. Mit der Impfung ist man gegen diese Form der Gelbsucht geschützt und kann gefahrlos rohe und gekochte Muscheln essen. Gegen Hepatitis A sollte man sich ohnehin impfen lassen, wenn man seinen Urlaub südlich der Alpen oder östlich der Oder verbringen will. Denn in diesen Gegenden könne man sich leicht mit Hepatitis A anstecken, etwa durch verunreinigte Lebensmittel.

Auch ab 40 reduziert Sport das Risiko für koronare Erkrankungen erheblich

Jährlich sterben allein in Deutschland rund 95.000 Menschen an den Folgen von koronaren Herzerkrankungen (KHK). Obwohl schon länger bekannt ist, dass körperliche Aktivität sich positiv auf das Risiko für KHK auswirkt, war bisher unklar, inwiefern Menschen in verschiedenen Altersgruppen von diesem Effekt profitieren können. In einer Fall-Kontroll-Studie konnten Epidemiologen der Universität Heidelberg nun zeigen, dass sogar bei Menschen die erst im späteren Alter körperlich aktiv werden, signifikante positive Effekte fü die Gesundheit nachweisbar sind.

Eines der Ergebnisse dieser Studie war, dass Menschen, die ihr ganzes Leben körperlich aktiv sind, das geringste Risiko für eine koronare Herzerkrankung aufweisen. Im Vergleich zu den inaktiven Studienteilnehmern war das Risiko, an einer KHK zu erkranken, bei ihnen 60 Prozent niedriger. Aber auch bei Menschen, die ihr körperliches Aktivitätenmuster im späteren Lebensalter ändern, reduziert sich das Risiko erheblich. Sogar diejenigen, die erst im Alter von 40 Jahren oder später körperlich aktiv wurden, weisen eine 55 Prozent niedrigere Chance auf, kardiovaskuläre Probleme zu bekommen. Darüber hinaus entdeckten die Forscher, dass schon bei einer relativ geringen körperlichen Tätigkeit ein positiver Effekt für die Gesundheit nachgewiesen werden kann. "

Schwangere dürfen Fitness-Studio-Vertrag kündigen

Schwangere dürfen nach einem Urteil des Amtsgericht Mühldorf den Vertrag mit ihrem Fitnessstudio fristlos kündigen.

Einlochen im Büro

Davon träumt so mancher: Unter Konferenztischen und zwischen Stuhlbeinen in der Pause oder nach verrichteter Arbeit einlochen zu können. Beim Quickie sollte aber das Gefühl für die Distanz stimmen. – Richtig, es geht ums Golfen! „Office Putting“ entwickelt sich immer mehr zum Hit in Büros rund um den Globus und angeblich werden ja auf dem Golfplatz mehr Verträge ausgehandelt, als am Schreibtisch. Fragt sich nur, wie diese Statistik zustande kam und ob es Punkte bringt, wenn man dem Chef den Sieg überlässt.

Verfallene Urlaubstage

2,5 Urlaubstage ließen deutsche Arbeitnehmer im vergangenen Jahr durchschnittlich verfallen. Hauptgrund für den freiwilligen Verzicht ist offenbar die Angst um den Arbeitsplatz.

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Artikel eingestellt am: Freitag, 09. März 2007

Author: Sindy Zimmermann

Meinungen / Bewertungen: keine

 

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