Nordic Walking bei Männern immer beliebter
Nordic Walking wird auch bei Männern immer beliebter. Mittlerweile übt nicht nur jede zehnte Frau regelmäßig diesen Sport aus, sondern auch fünf Prozent der Männer nehmen mindestens einmal wöchentlich die Wanderstöcke in die Hand. Im Jahr 2005 waren es erst drei Prozent. Der Anteil der Sportmuffel ist mit 37 Prozent zwar hoch, aber rückläufig, ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts Spectra. Dabei stellte sich heraus, dass mittlerweile mehr als eine Million Österreicher gelegentlich zu den Nordic-Walking-Stöcken greifen.
Während die Zahl der Jogger (rund 1,8 Mio.) stagniert, befindet sich das flotte Marschieren weiterhin im Aufwind. Vor allem bei der älteren Generation ist die Popularität der "Soft-Sportart" ungebrochen.
Gnade für die Wade
Wieder einmal ein Argument für alle Gegner der zentimeterhohen Dämpfungskissen in Sportschuhen und für alle Freunde des Barfusslaufens. Nach Studien ergibt sich beim Barfusslauf eine Energieersparnis der Beinmuskulatur von 4 Prozent gegenüber Läufern in Sportschuhen. Und Warum? Weil die rückwärtige Unterschenkelmuskulatur bei einem flachen Fussaufsatz kräftig vorgespannt wird, da die Ferse auf den Boden abgesenkt und das Sprunggelenk gebeugt wird. Diese Energie wird dann wiederum beim Abdruck direkt in Vortriebsarbeit umgesetzt. Durch Schuhe mit hoher Fersenkappe aufgrund starker Dämpfung geht dieser Effekt verloren, denn der Läufer verliert dadurch die Kontrolle über die Pronation und bekommt auch keine Wadenvorspannung.
Reichen kurze Workouts?
Der innere Schweinehund hat einen Verbündeten: Die Trainingsdauer. Doch erfolgreiches Ausdauertraining muss nicht immer lang sein. Bei einer kanadischen Studie ließ man eine Gruppe drei Mal pro Woche ein Sprint-Intervalltraining absolvieren mit vier bis sieben 30-Sekunden-Einheiten auf dem Rad, während die andere Gruppe jeweils pausierte. Die erstaunlichen Ergebnisse: Die vergleichsweise kurzen Einheiten verdoppelten nahezu das Ausdauervermögen der trainierenden Studienteilnehmer im Bereich von 80% ihrer maximalen Sauerstoffaufnahme. Kleiner Wermutstropfen, dies gilt aber eben nur für relativ untrainierte Sporteinsteiger und die Grundlagenausdauer sowie der Fettstoffwechsel werden damit nicht trainiert.
Mehr Pizza, weniger Herzinfarkte
Wer viel Pizza isst, kann sein Herzinfarkt-Risiko nach einer italienischen Studie gewaltig senken. Sogar weniger als vier Pizzen pro Monat bieten Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Erklärungen für den positiven Gesamteffekt des italienischen Traditionsgerichts lieferten die Forscher allerdings nicht. Ein Grund wird jedoch sicher die Form des Belags sein und dessen Zusammensetzung. Da Italiener die Pizza dem klassischen Fast Food vorziehen und zudem eine Pizza traditionell nur spärlich belegt und meist mit Gemüse oder Fisch belegt ist, ist ihr Kaloriengehalt deutlich niedriger als der eines Burgers im Fast Food Restaurant.
61,7 Prozent der Deutschen achten nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes beim Kauf von Lebensmitteln mehr auf den Preis als auf die Qualität.