Mit Licht und Bewegung gegen das saisonale Stimmungstief
Kurze Tage und dann noch Schmuddelwetter, das alles in ein trübes Grau taucht: Die Herbst- und Wintermonate können ein anhaltendes Stimmungstief verursachen. Allein in Deutschland leiden bis zu 800.000 Menschen unter einer saisonal abhängigen Depression (SAD) oder Winterdepression, zu deren Hauptauslösern vor allem der Lichtmangel zählt. Der Körper produziert nämlich nun viel mehr Melatonin, aber wenig Serotonin, einen Botenstoff, der die Aktivität anregt. So kommt es zu den typischen Symptomen wie Erschöpfung, starken Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit, Unausgeglichenheit oder erhöhtem Schlafbedürfnis. Weil ältere Menschen oft weniger aus dem Haus gehen als früher und zuweilen aus Sparsamkeit bei Tag kein Licht anschalten, kann sie der Lichtmangel verstärkt treffen. Gerade für Senioren empfiehlt es sich daher, dem "Winterblues" mit regelmäßigen Spaziergängen, Joggen oder Walken bei Tageslicht vorzubeugen.
Als Bonus zum körperlichen Wohlbefinden werden dabei die Abwehrkräfte gestärkt. Für eine Zusatz-Portion bessere Laune sorgt auch die richtige Ernährung: Kohlenhydratische Lebensmittel kurbeln die Serotonin-Produktion an, Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Ratsam ist bei anfälligen Menschen auch eine Lichttherapie, die die Ursache der Erkrankung eindämmt. Auch das antidepressive Pflanzenheilmittel Johanniskraut entfaltet bei langfristigem Gebrauch eine günstige Wirkung. Schwere Depressionen erfordern allerdings meist eine medikamentöse Behandlung.
Kassen zahlen Akupunktur
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen künftig die Kosten für Akupunkturbehandlungen bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen. Bei Spannungskopfschmerz und Migräne wurde eine Aufnahme in den Leistungskatalog dagegen abgelehnt.
Fisch für bessere Stimmung
Dass die in Fischen enthaltenen Omega-3-Fettsäuren Herz und Gefäße schützen, wissen mittlerweile viele. Nach Erkenntnissen von US-Forschern beeinflussen sie jedoch auch Stimmung, Verhalten und Persönlichkeit positiv.
Böhnchen ohne Tönchen - Fermentation mit Bakterien reduziert Flatulenz auslösende Komponenten
Wissenschaftler aus Venezuela fanden eine Methode, um sehr nahrhafte Bohnen zu entwickeln, die jedoch keine Flatulenz verursachen. Viele Menschen meiden Bohnen wegen antisozialer Nebenwirkungen – der Flatulenz. Ein Forscherteam aus Venezuela fermentierte jetzt Bohnen mit bestimmten Bakterien, was die Menge der Blähungen verursachenden Komponenten herabsetzt.
Im Dickdarm lebende Bakterien lösen Flatulenz aus, wenn sie Nahrungsbestandteile spalten, die im oberen Verdauungstrakt nicht verarbeitet wurden. Wissenschaftler der Simon Bolivar University in Caracas förderten den natürlichen Fermentationsprozess, indem sie Lactobacillus casei zufügten. Dies vermindert die Menge unverdaulicher Blähungen verursachender Komponenten.
Lösliche Ballaststoffe ließen sich um zwei Drittel reduzieren, die Menge von Flatulenz-verursachender Raffinose um 88,6 Prozent.