Deutsche sind Meister der Verdrängung
Nur 13% der Deutschen kommen auf die von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und anderen Institutionen empfohlenen Sollmengen an wöchentlicher Bewegung in Höhe von mindestens 3mal wöchentlich 30min.
Fast noch schlimmer ist dabei, dass gerade einmal 20% der Deutschen für sich selbst erkennen, dass sie sich mehr bewegen müssten.
Lust auf Süsses?
Dann gehen Sie Sport treiben und die Lust ist vorüber. Japanische Wissenschaftler haben gezeigt, dass man vor dem Sport viel häufiger zu Süßem greift als nach dem Sport. Als Ursache vermutet man die Ausschüttung der Endorphine, die uns als Glückshormone auch ohne Schoki zufriedener machen.
Deutsche Braukunst in der Statistik
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im ersten Quartal 2006 deutsche Brauereien und Bierlager 21,7 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 0,2 Millionen Hektoliter oder 1,1% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.
Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten im ersten Quartal 2006 0,5 Millionen Hektoliter des gesamten Bierabsatzes aus; das ist ein Plus von 5,9% gegenüber dem ersten Quartal 2005.
87,1% des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die Menge ging um 1,7% auf 18,9 Millionen Hektoliter zurück. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 2,8 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (+ 3,6%). Davon gingen 2,1 Millionen Hektoliter (+ 1,8%) in EU-Länder, 0,7 Millionen Hektoliter (+ 10,3%) in Drittländer und 43 923 Hektoliter (– 8,3%) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.
Nur 39% der Deutschen leben von der Arbeit
Wie das Statistische Bundesamt zum Tag der Arbeit mitteilt, gaben im März 2004 lediglich 39% der Bevölkerung in Deutschland (32,5 Millionen von insgesamt 82,5 Millionen) die eigene Erwerbstätigkeit als wichtigste Unterhaltsquelle an. 1991 hatte dieser Anteil noch bei gut 44% gelegen. Insbesondere für den Lebensunterhalt von Männern verlor die Erwerbstätigkeit in dieser Zeit an Bedeutung. In 2004 lebten weniger als 47% der Männer von ihrem Lohn und Gehalt, 1991 waren es noch 56% gewesen. Bei den Frauen sank der Anteil im gleichen Zeitraum von 34% auf knapp 33%.
Gründe für die rückläufige Bedeutung der Erwerbstätigkeit als Unterhaltsquelle sind unter anderem die Zunahme der Arbeitslosigkeit und der steigende Bevölkerungsanteil von Ruheständlern. So lebten knapp 5% der Bevölkerung in Deutschland im März 2004 überwiegend von Arbeitslosengeld/-hilfe
(1991: 2%). Während im früheren Bundesgebiet gut 3% der Bevölkerung auf diese Einnahmequelle angewiesen waren, traf dies für jeden zehnten Ostdeutschen zu. Der Anteil der Bevölkerung, der überwiegend von Rente und Pension lebte, vergrößerte sich bundesweit um 4 Prozentpunkte von 19% (1991) auf 23% (2004).
Leistungen durch Angehörige stellten im früheren Bundesgebiet eine wichtige Unterhaltsquelle dar. Knapp 32% der westdeutschen Bevölkerung waren 2004 darauf angewiesen; in den neuen Ländern und Berlin-Ost galt dies dagegen für nur 18% (Bundesdurchschnitt 29%). Mit einem Anteil von 36% ist in Deutschland die Abhängigkeit der weiblichen Bevölkerung von Leistungen durch Angehörige wesentlich häufiger als bei den Männern. Von denen war nur gut jeder vierte in erster Linie auf finanzielle Unterstützung durch Angehörige angewiesen.