Mehr als 230 Gelenke machen unseren Körper zu einem Wunderwerk an Beweglichkeit. Um all diese „Scharniere“ funktionstüchtig zu halten, produziert unser Körper Hyaluronsäure – entsprechend der englischen Bezeichnung „Hyaluronic Acid“, kurz „HA“ genannt.
Exkurs Hyaluronsäure – was ist das?
Chemisch betrachtet ist die Hyaluronsäure ein so genanntes Glykosaminoglykan, also eine lange Kette einzelner Glukosamin-Bausteine. Glukosamine gehören, ebenso wie die Glukose, zu den Zuckern. Die Glykosaminoglykane sind ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und bilden die Grundsubstanz des Knorpels. Sie sind in der Lage, große Mengen Feuchtigkeit zu binden und sind dadurch insbesondere verantwortlich für die zähe Konsistenz der Gelenkflüssigkeit. Nur so kann diese als Schmierfilm und elastisches Polster zwischen den Knorpeln fungieren und dafür sorgen, dass die Gelenke im wahrsten Sinne des Wortes wie „geschmiert“ laufen. Ohne das körpereigene „Schmieröl“ trocknet der Knorpel schnell aus und wird spröde. Zusätzlich können die Glykosaminoglykane kleine Knorpelverletzungen „reparieren“. Lässt die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure jedoch im Alter nach, wird die Gelenkschmiere immer flüssiger, die Pufferwirkung schwindet und die Gelenke werden mehr und mehr beansprucht. Doch das ist noch längst nicht alles: Durch die bereits erwähnte Fähigkeit der Hyaluronsäure Wasser zu binden, sorgt sie nicht nur für elastische Gelenke, sondern verhilft gleichzeitig auch den Hautzellen zu mehr Feuchtigkeit und verleiht einen jugendlichen Glanz.

Dieser natürliche Baustein „ölt und schmiert“ also unsere Gelenke und hält den Knochenknorpel elastisch. Hyaluronsäure sorgt also dafür, dass unser Bewegungsapparat reibungslos funktioniert – eine Grundvoraussetzung für körperliches Wohlbefinden und Bewegungsfreiheit im Alltag.
Mit zunehmendem Alter lässt die körpereigene Produktion der „Gelenkschmiere“ jedoch immer mehr nach. Die Gelenke verlieren an Beweglichkeit, und langsam werden erste Verschleißerscheinungen spürbar. Die vom Körper eigens produzierte Hyaluronsäure reicht nicht mehr aus und wir müssen von außen nachhelfen. Denn ebenso wie ein Auto ausreichend Motoröl benötigt um zu fahren, müssen auch wir unserem Körper ausreichend „Schmiere“ für die Gelenke liefern. Obwohl die Hyaluronsäure im Fleisch von Tieren wie zum Beispiel Schwein oder Huhn enthalten ist, nehmen wir über die Nahrung nur relativ kleine Mengen auf. Der Grund dafür: In höherer Konzentration kommt sie nur in tierischem Bindegewebe und in der Haut vor – also in genau den Bestandteilen, die meist nicht von uns verzehrt werden. Bei vegetarischer Ernährungsweise fällt Fleisch als Lieferant von Hyaluronsäure sogar vollständig aus. Um die Gelenkfunktion zu erhalten und zu fördern, ist jedoch gerade eine gezielte Zufuhr von außen wichtig.
Seit vielen Jahren wird die Hyaluronsäure deshalb bei Gelenkerkrankungen wie zum Beispiel Arthrose als Injektionslösung direkt in die betroffenen Gelenke gespritzt, da Hyaluronsäure in der herkömmlichen Tablettenform von unserem Verdauungsapparat kaum aufgenommen werden kann. Aber seit neuestem ist in diesem Bereich der Durchbruch gelungen. Mit dem patentierten Injuv®-Verfahren steht die Hyaluronsäure jetzt in einer neuen, ganz speziellen Form zur Verfügung. Diese kann von unserem Verdauungssystem leichter aufgenommen und so optimal verarbeitet werden.
Exkurs Injuv®-Verfahren
Durch ihr hohes Molekulargewicht, d.h. durch das hohe Gewicht der einzelnen „Teilchen“, kann die Hyaluronsäure in Normalform von unserem Körper kaum wirksam aufgenommen und verwertet (resorbiert) werden. Die Herstellung von HA Soft-Gel Kapseln im speziellen Injuv® Verfahren führt zu einem leichteren Molekulargewicht. Dies ist besonders wichtig, da der Knorpel hauptsächlich durch Diffusion versorgt wird. Zur Veranschaulichung: Einzelne Teilchen sind nach dem Unordnungsprinzip in unserem Körper verteilt. Sind sie „dick“ und „schwer“, haben also ein hohes Molekulargewicht, dann bewegen sie sich langsam und schwerfällig und brauchen lange um sich zu verteilen. Sind sie leichter, dann geschieht auch die Aufnahme und Verarbeitung schneller. Durch das speziell patentierte Injuv®-Verfahren kommt es zu einer optimierten Aufnahme und Verteilung im Körper – genau dahin, wo die Hyaluronsäure benötigt wird.

Damit erschließt sich für die Medizin, aber auch für den gesundheitsbewußten Verbraucher eine völlig neue und preisgünstige Form der Gelenkversorgung. Denn man kann nun endlich in einfacher Kapselform die Hyaluronsäure in einer verwertbaren Form aufnehmen (und die Verwertbarkeit durch das Injuv ® Verfahren unterscheidet die Struktur der Hyaluronsäure von Hyaluronsäure in anderen Produkten) und aktiv präventiv wirksam werden lassen. Denn Mobilität ist Lebensqualität.
Mehr Infos erhalten Sie über die Kontakte auf http://nordic.aktive-gelenke.de.