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Pulsmessung für Fettstoffwechsel

Wer Fett verbrennen möchte, sollte auf seinen Puls hören.

Wer Fett verbrennen möchte, sollte auf seinen Puls hören.

Pulsmessung für Fettstoffwechsel

"Viel hilft viel!": So lautet häufig das Motto der Freizeitathleten im Training. Doch diese Ansicht ist meist nicht richtig. Denn wer durch Sport Fettpolster zum Schmelzen bringen will, sollte sich nicht nur eine geeignete Sportart aussuchen, sondern auch auf eine korrekte Belastungssteuerung großen Wert legen.


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Der Puls beschreibt im medizinischen Sinne die mechanischen Auswirkungen von Herzaktionen, also Kontraktionen des Herzens, auf die direkte Umgebung oder deren Fortleitung in die Peripherie des Körpers durch das Gefäßsystem. Die Pulsfrequenz ist dabei die Anzahl der Pulswellen pro Minute. Diese Pulsfrequenz kann man mittels Pulsmesser aber auch manuell durch Tasten zum Beispiel an der Daumenseite des Handgelenks messen. Der Ruhepuls beträgt bei den meisten gesunden Menschen  60 bis 80 Schlägen in der Minute, bei manchen Leistungssportlern durchaus auch nur um die 30 Schläge pro Minute. Allein daran erkennt man, wie gut man sein Herz durch Sport trainieren kann und wie effektiv und kräftig es bei einem Sportler schlagen kann.

Um die Pulsmessung für die Fettverbrennung nutzen zu können, muss man zunächst die maximale Herzfrequenz (MHF) berechnen. Dafür gilt folgende grobe Faustregel für das Laufen: MHF= 220 minus Lebensalter (bei den Damen 226 minus Lebensalter); für das Radfahren entsprechend 10 Schläge weniger und für das Schwimmen noch einmal 10 Schläge weniger. Um dann den Fettstoffwechsel anzukurbeln, sollte der Trainingsbereich zwischen 60 und 70% der MHF liegen.  Das heißt letztlich, dass das Training schön locker und moderat, aber dafür möglichst lange dauernd (mindestens 60, besser 90 bis 120 Minuten Belastung), absolviert wird. Den berechneten Trainingsbereich kann man jetzt regelmäßig kontrollieren, oder aber in eine entsprechende Pulsuhr einprogrammieren und somit die ideale Pulsfrequenz für die Fettverbrennung einhalten, denn die Uhr gibt durch ein Signal zu erkennen, wenn man zu schnell, oder zu langsam unterwegs ist.

Pulsuhren gibt es heutzutage in großer Auswahl und mit vielfältigen Applikationen (inkl. Kalorienzähler, Kilomerterzähler, Trainingsassistent und vielem anderen mehr) zu erwerben. Besonders sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Brustgurt aus hautfreundlichem Material ist und er je nach Brustkorbumfang verstellbar ist.

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Artikel eingestellt am: Dienstag, 04. Juli 2006

Author: Sindy Zimmermann

Meinungen / Bewertungen: keine

 

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