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präsentiert von
www.nordicsportshop.com in Zusammenarbeit mit CRAFT – Funktionswäsche zu
Spitzenpreisen
Funktionswäsche bildet zusammen mit
Fleece und dem Wetterschutz („Outer Shell“) das Lagensystem (auch Schichten-
oder Zwiebelprinzip genannt). Dieses Bekleidungskonzept hat das Ziel, dass man
sich draußen bei möglichst jedem Wetter und bei jedem denkbaren Level
körperlicher Aktivität wohl fühlt. Dass das nicht ganz einfach ist, liegt auf
der Hand. Und es ist auch der Grund, dass es so viele unterschiedliche „Wäschen“
gibt. Wodurch unterscheiden sie sich?
Materialien
Für Funktionsunterwäsche setzt man eine
Vielzahl unterschiedlicher Materialien ein:
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Polypropylen (PP) nimmt von allen Materialien am wenigsten Feuchtigkeit
auf und trocknet daher blitzschnell. Je nach Garn entsteht jedoch Pilling (es
bilden sich kleine Knötchen auf der Stoffoberfläche): Filamentgarne pillen
nicht, Stapelfasergarne fühlen sich natürlicher an, pillen aber eher. Außerdem
ist PP empfindlich gegen UV-Strahlung, und wird im Alter steifer.
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Polyester
(PES) wird am häufigsten verwendet: Es
nimmt ebenfalls extrem wenig Feuchtigkeit auf, ist sehr UV- und farbstabil,
recyclebar und lässt sich gut verarbeiten. Wie PP pillt es jedoch relativ
leicht.
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Polyamid
(PA) ist die Funktionswäsche-Faser mit der
höchste Abrieb- und Reißfestigkeit. Dafür trocknet es nicht ganz so schnell und
ist etwas weniger UV-stabil als PES.
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Elastan
(EA; besser bekannt unter den Markennamen Lycra, Dorlastan, oder
Spandex). EA wird niemals pur, sondern
immer in Kombination mit anderen Fasern verwendet (als Beimischung zum Garn).
Durch seine enorme Dehnfähigkeit (bis zum Siebenfachen der Ausgangslänge) eignet
es sich prima für eng anliegende Wäsche. Dem gegenüber stehen lange
Trockenzeiten und eine mäßige UV-Beständigkeit. Das heißt: Wenn EA in
Funktionswäsche, dann so wenig wie möglich.
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Wolle: Für
Funktionsunterwäsche verwendet man fast ausschließlich extreme feine (und daher
auch teure) Wolle von Merino-Schafen. Während ein Menschenhaar 50 bis 100 µ dick
ist, misst Merinowolle 15 bis 25 µ. Wolle ist ein Naturmaterial, aber auch als
solches wird es chemisch bearbeitet (man benutzt zum Beispiel beim Bleichen
meistens Chloride). Durch ihren hochkomplexen Aufbau hat Wolle einzigartige
Eigenschaften: Sie wärmt auch noch, wenn sie nass ist und fühlt sich dabei gar
nicht so nass an. Sie ist antistatisch, biologisch abbaubar, schwer entflammbar
und – der fast größte Vorteil – im Vergleich zu Kunstfasern sehr viel länger
geruchsneutral. Nur Vorteile? Nein, es gibt Menschen, bei denen selbst die
feinste Merino-Wolle direkt auf der Haut juckt (besonders wenn man schwitzt).
Außerdem kommt Wolle trotz ihrer enormen Feuchtigkeitsaufnahmekapazität (30 %)
bei sehr starkem Schwitzen an seine Grenzen: Der Tragekomfort lässt nach, wenn
die Wolle gesättigt ist.
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Polyacryl
(PAC): Von allen Kunstfasern ist PAC der
Wolle am ähnlichsten und wurde früher häufiger für Funktionswäsche verwendet.
Aber es pillt recht stark, trägt sich weniger weich und wird mit der Zeit steif.
Kein Wunder, dass man dieses Material immer seltener findet.
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Baumwolle
(CO): Im Outdoor-Einsatz ist Baumwolle pur
auf der Haut der Tod des Tragekomforts. Sie nimmt jede Menge Schwitzfeuchtigkeit
auf und klebt dann nass auf der Haut. In Kombination mit PES macht sie aber
durchaus Sinn: Bei einer „zweiflächigen Maschenware“ (siehe unten) mit PES innen
und CO außen.
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Viskose
(CV): Viskose (Markennamen z.B. Modal) ist
eine Synthesefaser, die aus nachwachsenden Rohstoffen (Holz) hergestellt wird.
Wie Baumwolle hat sie ein extrem großes Feuchtigkeitsaufnahmevermögen und wird
auch ähnlich verwendet.
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