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präsentiert von www.nordicsportshop.com in Zusammenarbeit mit CRAFT – Funktionswäsche zu Spitzenpreisen
Funktionswäsche bildet zusammen mit Fleece und dem Wetterschutz („Outer Shell“) das Lagensystem (auch Schichten- oder Zwiebelprinzip genannt). Dieses Bekleidungskonzept hat das Ziel, dass man sich draußen bei möglichst jedem Wetter und bei jedem denkbaren Level körperlicher Aktivität wohl fühlt. Dass das nicht ganz einfach ist, liegt auf der Hand. Und es ist auch der Grund, dass es so viele unterschiedliche „Wäschen“ gibt. Wodurch unterscheiden sie sich? In den ersten beiden Teilen unserer Serie hatten wir Ihnen die Materialunterschiede sowie den Feuchtigkeitstransport erläutert.
Schnitt
Funktionswäsche muss, um ihren Namen wirklich zu verdienen, direkt auf der Haut aufliegen. Nur dann kann sie Schwitzfeuchtigkeit optimal abtransportieren und großflächig verteilen. Leider zeichnen sich bei allen, die keinen Astral-Leib haben, die Speckröllchen unter engen Teilen ziemlich gut ab. Richtig eng anliegende Wäsche verkauft sich daher tendenziell schlechter. Viele Hersteller machen aus diesem Grund Kompromisse und schneidern etwas weiter. Wer dagegen bei der Funktion keine Kompromisse machen will, sollte in jedem Fall zu elastischer Ware greifen, die eng anliegt, ohne einzuengen. Vor allem, wenn man wirklich von Funktionswäsche im Schichtenprinzip und nicht von Funktions-T-Shirts spricht.!
Einige Details sollte man beachten: Die Wäsche muss hinten lang geschnitten sein, damit es niemals an den Nieren zieht. Eingenähte Etiketten kann man abschneiden, aufgedruckte sind problemloser. Die Bündchen müssen eng anliegen, ohne einzuschneiden. Der Halsausschnitt sollte weder zu eng noch weit sein. Wie hoch der Kragen ist, ob mit oder ohne Zipp – all dies hängt ab von persönlichen Vorlieben und dem Wetter.
Nähte
Üblicherweise wird Wäsche heute mit Flachnähten hergestellt. Diese Nähte tragen nicht auf und verhindern wirkungsvoll die Entstehung von Scheuer- oder Druckstellen. Noch konsequenter ist der nahtlose Strick („Seamless Knit“). Meistens setzt man nur noch die Ärmel ein. Aber es gibt heute sogar Maschinen, die ein ganzes Unterhemd ohne Naht stricken können!
Gerüche
Das Gerücht von den Gerüchen ist leider keines, sondern eine olfaktorische Realität: Es gibt Funktionswäsche, die schon nach einem Tag Schwitzen stinkt, dass sich einem die Nasenflügel aufrollen. Was tun? Am wirkungsvollsten verhindert Wolle das Entstehen von Gerüchen. Selbst auf langen Touren kann man sein Hemdchen für mehrere Tage ohne Waschen tragen.
Bei Kunstfasern sieht das anders aus: Es gibt verschiedene Chemikalien, die man als Ausrüstung aufbringt oder in die Fasern einbaut und die die Entstehung von Gerüchen verhindern sollen. Nicht alle Chemikalien sind gesundheitlich unumstritten. Auch die Haltbarkeit überzeugt nicht immer…
Zu Recht setzt man in jüngster Zeit vermehrt auf das Edelmetall Silber. Teils in oder an die Faser angebaut, als hauchdünner Faden oder auch bedampft ist es unter den verschiedensten Markennamen erhältlich. Gesundheitlich ist es unbedenklich, aber es funktioniert meiner Erfahrung nach nicht immer gleich gut.
Und dann gibt es in Sachen „Geruch“ noch eine Art Grauzone, die auch der beste Outdoor-Fachberater nicht lösen kann: Schweiß setzt sich bei allen Menschen anders zusammen. Außerdem empfinden Menschen Gerüche sehr unterschiedlich. Daraus resultieren dann Lagerfeuerdiskussionen wie „Bei mir stinkt X am meisten!“ – „Bei mir Y.“ – „Bei mir Z.“ Und so weiter. Wäsche und Benutzer müssen einfach zusammenpassen. Schade nur, dass man das vor dem Kauf nicht wissen kann. Das Thema ist jedenfalls extrem komplex und bietet noch viel Potenzial für zukünftige Entwicklungen.
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