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Serie: optimale Sporternährung

Teil 1: Carboloading

Teil 1: Carboloading

Serie: optimale Sporternährung

Das Carboloading, also das "Aufladen der Kohlenhydratspeicher", ist eine Strategie, die nicht allein die Änderung der Ernährung beinhaltet, sondern auch eine die des Trainings beinhaltet. Es dient der Maximierung der Glycogenspeicher (Glycogen ist die tierische Speicherform von Kohlenhydraten) in der Muskulatur.


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Ein normaler nicht oder nur gering trainierter Mensch besitzt etwa 1,5-2 g Glycogen je 100 g Muskelgewebe. Dieser Betrag kann aber durch gezieltes Training und spezielle Ernährung deutlich erhöht werden, auf 2,7-3,6 g/100 g Muskelgewebe. Allerdings gibt es die verschiedensten Formen, um dieses Ziel zu erreichen, mit mehr oder weniger großem Aufwand. Im folgenden sollen einige Herangehensweisen des Carboloadings näher erläutert werden.

Bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte man die Technik des Carboloadings. Damals praktizierte man eine 3-4tägige "Entleerungsphase" und eine ebenfalls 3-4 Tage andauernde "Ladephase" vor einem Wettkampf, um sich das Superkompensationsprinzip zu Nutze zu machen, in diesem Falle die Einlagerung von Glycogen in die Muskulatur über das normale Niveau hinaus.  Damit steht dem Organismus während des Wettkampfes ein erhöhter Energie-Pool bestehend aus Kohlenhydraten zur Verfügung. Weitere Forschung erlaubte es aber, diese Methode zu verbessern und zu vereinfachen.
Es wird geschätz, dass durch Carboloading die Leistung über eine vorgegebene Distance um etwa 2-3 % verbessert werden kann.
Heute werden 3 Formen des Carboloadings praktiziert:

 
1) Die extreme Variante

Bei dieser Form werden die Glycogenspeicher etwa 7 Tage vor dem Wettkampf  durch ein sehr umfangreiches und intensives Training möglichst vollständig geleert. In den darauf folgenden 3-4 Tagen ernährt man sich überwiegend von Fetten und Eiweißen bei zudem fortgeführtem, jedoch niedrig intensivem Training. Dadurch werden die Muskelglycogenspeicher weiterhin auf einem niedrigem Niveau gehalten. Anschließend, die letzten 3-4 Tage vor dem Wettkampf, wird dann auf eine betont Kohlenhydratreiche Kost umgestellt, um so eine sehr rasche und möglichst maximale Füllung der Glycogenreserven zu erreichen
Allerdings hat diese wirksamste Methode einen Nachteil,  die sehr fett- und eiweißreiche Ernährung wird von den meisten Sportlern sehr schlecht vertragen und wird deshalb eher selten angewandt.

 

Ernährungsplan

Trainingsplan

Tag 1

 

Vorbelastung:. "….

Tag 2

 

 

Tag 3

 

 

Tag 4

 

 

Tag 5

 

 

Tag 6

 

 

Tag 7

 

 

Tag 8

 

Wettkampf

 

2) Die übliche Variante

Diese Form des Carboloadings besteht aus einer intensiven Trainingseinheit etwa 3-4 Tage vor dem Wettkampf und einer anschließend sehr Kohlenhydratbetonten Ernährung. Ein sehr lockeres Training wird während dieser Phase fortgesetzt, so dass die Einlagerung von Glycogen nicht behindert wird.

 

Ernährungsplan

Trainingsplan

Tag 1

 

Vorbelastung:. "….

Tag 2

 

 

Tag 3

 

 

Tag 4

 

 

Tag 5

 

Wettkampf

 

3) Die reduzierte Variante

Jüngere Untersuchungen haben gezeigt, dass für eine Superkompensation der Glycogenspeicher eine Entleerungsphase nicht oder nur bedingt notwendig ist. Die Beladung der Muskelglycogendepots erfolgt nämlich auch durch eine Reduzierung der Trainings bei gleichzeitig Kohlenhydratreicher Ernährung. Idealerweise wird dies ebenfalls 3-4 Tage vor dem Wettkampf praktiziert. Bei dieser Variante fällt die Füllung der Speicher allerdings nicht ganz so hoch aus wie bei den beiden zuvor beschriebenen Verfahrensweisen.

 

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Trainingsplan

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Artikel eingestellt am: Mittwoch, 16. Februar 2005

Author: Sindy Zimmermann

Meinungen / Bewertungen: keine

 

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